Trailer spielen nicht nur für die Ankündigung von Blockbustern eine große Rolle, sondern werden oft auch im Bereich der Unternehmenskommunikation eingesetzt. Als Teaser zur Ankündigung, als Spot zur Werbung oder als Blickfang auf Messen. Gerade um Neugierde zu wecken oder Aufmerksamkeit zu schaffen, eignet sich diese Filmart hervorragend. Denn Trailer gewähren nur einen kurzen Blick auf etwas Größeres. In Verbund mit einer spannenden Archivmusik oder Eigenkomposition machen sie schnell Appetit auf mehr. Man unterscheidet im Bereich der Trailer zwischen zwei verschiedenen Arten.

Der Trailer als Nebenprodukt

Gerade bei größeren Produktionen, wie Imagefilmen, bietet sich der Trailer als Nebenprodukt an. Während des Drehs entsteht oft Material, das nicht im finalen Film verwendet wird. Aus diesen Szenen und aus den Bildern des Imagefilms, kann so leicht ein Trailer geschnitten werden. Dieser dient oft als Teaser zur Ankündigung, kann aber auch gut zur Eröffnung von Veranstaltungen verwendet werden.

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Wurst Stahlbau - Trailer

Der Trailer als Hauptakteur

Natürlich können Trailer auch völlig eigenständig produziert werden. Ein gutes Beispiel sind Messen. Hier liegt die Herausforderung darin, Besucher auf den Stand zu locken um möglichst viele Kontakte zu generieren. Ein bildgewaltiger Trailer kann deshalb helfen, die Blicke des Publikums auf den eigenen Stand zu lenken. Dazu kann ein eigens für diesen Zweck produzierter Film helfen. Das Material kann dabei aus altem Bestand oder Archiven genutzt, aber natürlich auch völlig neu gedreht werden.

Aufmerksamkeit schaffen in wenigen Sekunden

Trailer und Spots sind online gern gesehen. Je nachdem, welche Strategie verfolgt wird, können sie in sozialen Netzwerken und/oder Videoplattformen für mehr Reichweite sorgen. Unabhängig des Einsatzortes, eines ist immer gleich: Wenige Sekunden müssen ausreichen, um die Botschaft zu vermitteln. Darin liegt auch die Herausforderung. Schließlich muss der Informationsgehalt genau abgewogen werden. Dafür muss der kurze Spot so viele Informationen enthalten, dass er verstanden wird, aber immer noch genug Fragen offen lässt.

Das richtige Zusammenspiel

Für das richtige Verständnis eines Trailers, sind drei Elemente ganz zentral. Je nach Einsatzort kann die Gewichtung dieser Elemente variieren. 

  1. Die Bildebene: Jeder Mensch liebt visuelle Feuerwerke. Je schöner die Aufnahmen (zielgruppenspezifisch) und je dynamischer der Schnitt, umso erfolgreicher wird der kurze Film sein. 
  2. Die Tonebene: Der Trailer benötigt selten einen Sprecher. Viel wichtiger ist die Musik! Sie gibt die Stimmung des Spots vor: Spannend, ruhig, mitreißend oder harmonisch? 
  3. Schriftinserts: Wenn die Bilder nicht ausreichen, um die Botschaft zu vermitteln, können Texteinblendungen diese unterstützen. Dabei sind der Gestaltung beinahe keine Grenzen gesetzt. So können die Schriften im Bild erscheinen oder ähnlich eines Kinotrailers als sogenannte Unterbrechercharts eingefügt werden.

Die Vorteile des Trailers

  • schnelle Vermittlung von Informationen
  • erzeugt Neugier und Spannung
  • kann mitunter aus vorhandemen Material erstellt werden
  • vielfältig einsetzbar

Weidmüller - Industrie 4.0 Trailer

Hello Twercs - Trailer