Produkte unterschiedlicher Hersteller sehen sich zum Teil täuschend ähnlich, trotzdem gibt es stets große Unterschiede. Bessere Produkte überzeugen durch ihre inneren Werte – mit einer intuitiven Installation, mit neuartigen Funktionen bis hin zur größtmöglichen Robustheit im Industrieeinsatz.

Produktfilme machen diese Unterschiede anschaulich erlebbar. Dabei nutzen sie oftmals die Verbindung von Sehen und Hören, um die Vorteile Ihres Produkts eindringlich in den Köpfen Ihrer Zielgruppe zu verankern.

In manchen Fällen, beispielsweise beim Messeeinsatz, muss der Produktfilm allerdings auch ohne Ton funktionieren. Dies ist durch eine präzise Bildsprache ebenfalls umsetzbar.

Stets gibt es verschiedene Gestaltungsformen. Die Auswahl richtet sich dabei nach Anlass und Produkt. Im Folgenden werden die wichtigsten Formen im Überblick vorgestellt.

produktfilm.jpg

Die idealisierte Produktinszenierung

Viele meinen, gerade Systemlösungen ließen sich nur schwer filmisch darstellen. Dabei ist es genau umgekehrt! Je komplexer die Prozesse, desto eher bietet sich eine filmische Produktinszenierung zur Erstinformation an.

Nehmen wir zum Beispiel ein prozessintegriertes Belieferungssystem für die Gemeinschaftsverpflegung, das der Hersteller auch noch in zielgruppenspezifischen Varianten vertreibt. Ein sperriger Fall: IT und Logistik treffen gleich auf 5 unterschiedliche Kundenwelten.

Trotzdem gelingt es im Film, die Vorteile in wenigen Sekunden komprimiert zu veranschaulichen und durch eine Off-Stimme prägnant zu erläutern. IT-Abläufe werden grafisch inszeniert, Belieferungsprozesse realfilmisch dargestellt. Und immer wieder sorgen Genussbilder, die je nach Zielgruppenversion variieren, für die emotionale Verankerung.

Produkt und Praxis

Ein weiteres Beispiel: Ein Spezialist für Hochdruckarmaturen, der auch Diagnosesysteme vertreibt. Produkte, die viel können und hart im Nehmen sind. Der Film muss also sowohl das Produkt als auch seine Einsatzorte thematisieren.

Hier erzeugt der Produktfilm deshalb von Beginn an ein "Heavy-Duty"-Feeling: Raue Praxisbilder führen in die Story ein, auch die Stimme vermittelt harte Arbeit. Die Technik selbst wird idealisiert im Studio inszeniert, unterstützt vom Off-Sprecher, der die entscheidenden Vorteile kurz und verständlich auf den Punkt bringt.

apetito - MultiPlus

Parker - Service Master

Liebherr - Festtürmontage

Das Produkt im Handling

Ein anderer Fall sind Vorteile, die erst im Gebrauch deutlich werden. Das gilt vor allem für Themen wie Installation oder Handling. Hier kann ein Produktfilm beste Ansätze bieten.

Der Film kann im Stile eines Tutorials die Abläufe sehr fokussiert in einem reduzierten Umfeld darstellen. Nur so kann sich der Blick auf das Wesentliche konzentrieren.

Die Vermittlung erläuterungsbedürftiger Informationen ist auf unterschiedliche Weise machbar: 

  • Punkt für Punkt erläutert durch einen Off-Sprecher
  • Authentisch durch den Live-Kommentar eines Fachmanns
  • Kurze Schrifteinblendungen bei einfachen Zusammenhängen

Der Referenzfilm

Anlagen- und Maschinenbauer können Ihre Produkte meistens nicht in unser Studio bringen. Wenn Vorteile nur in der Praxis erlebbar werden, ist der Referenzfilm die ideale Lösung.

Im Referenzfilm wird Leistung in der Praxis inszeniert: Keine Technikdokumentation, sondern ein dynamischer Fluss von Bildern, die Performance erfahrbar machen.

Abgerundet wird dieser Filmtyp, wenn zur imposanten Anlage im industriellen Realbetrieb ein Testimonial diese Leistung persönlich bezeugt.

Aber für die Aussagen des zufriedenen Kunden gilt wie für alle O-Ton-Filme: Authentisch muss es sein! Keine aufgesagten Statements, sondern ehrliche Antworten aus einem redaktionell geführten Interview.

Die Vorteile des Produktfilms

  • Kompakte Vorstellung der Produktvorteile
  • Verschiedene Erklärungsebenen durch Off-Sprecher oder Live-Kommentar
  • Klarer Fokus auf das Wesentliche durch Studioinszenierung
  • Authentische Testimonials verstärken die emotionale Wirkung